Besuch der Gesundheitsministerin im Krankenhaus Woltersdorf

Ministerin Susanna Karawasnkij im Krankenhaus Woltersdorf 

Nicht umsonst gehört das Krankenhaus laut „Focus Gesundheit“ zu den 25 bundesweit besten Kliniken im Bereich der Akutgeriatrie.
Ministerin Karawanskij zeigt sich angetan vom Evang. Krankenhaus Woltersdorf


Besuch der Ministerin Susanna Karawanskij und Herrn Referatsleiter Michael Zaske vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus „Gottesfriede“ in Woltersdorf am 27. Juni 2019.

Vor Ort wollte sich die Ministerin über die größte und ältesten geriatrischen Fachklinik im Land Brandenburg informieren. Bei einer Führung durch das Haus zeigte sie sich positiv überrascht über die hohe Leistungsfähigkeit des Woltersdorfer Krankenhauses.

„Bei meinem heutigen Besuch im geriatrischen Fachkrankenhaus in Woltersdorf konnte ich mich davon überzeugen, dass hier ärztliche, therapeutische und pflegerische Versorgung auf hohem Niveau erbracht und vorbildlich miteinander verzahnt wird. Nicht umsonst gehört das Krankenhaus laut „Focus Gesundheit“ zu den 25 bundesweit besten Kliniken im Bereich der Akutgeriatrie.

Das Engagement des Woltersdorfer Teams im Rahmen des GeriNet Brandenburg ermöglicht die Vernetzung der Leistungen in die Region hinein: Mit ambulanter Versorgung, ambulanter, häuslicher und stationärer Pflege sowie und Rehabilitation. Das ist der Einstieg in die Versorgung der Zukunft.“

Die Kommissarisch Ärztliche Leiterin, Frau Dr. med. Rosenberg, erklärte, dass die hohe Leistungsfähigkeit nicht zuletzt an den kurzen Wegen und der umfassenden Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten läge. Im Haus ständen umfangreiche Diagnostik vom Röntgen über CT bis hin zum MRT für die Patienten bereit. Des Weiteren verfüge die Fachklinik über eine große Funktionsabteilung, zwei Neurologen, eine Station für Menschen mit herausfordernden Verhalten (Demenz) und eine hohe Anzahl an Therapeuten.  

Geschäftsführer Cord Meyer betonte in der Vorstellung des Krankenhauses die große wirtschaftliche Bedeutung, die Verantwortung für 320 Beschäftigte und die seit Jahrzehnten hohe Innovationskraft. „Unsere Fachklinik war die erste Geriatrie in Brandenburg, eröffnete die erste Tagesklinik in den neuen Bundesländern, war federführend in der Einführung der Mobilen geriatrischen Rehabilitation (MoRe),  zusammen dem Rüdersdorfer Krankenhaus wurde das erste Alterstraumatologisches Zentrum (atz©) in Brandenburg zertifiziert. Und bald werden wir unsere vierte Tagesklinik in Königs-Wusterhausen zur wohnartnahen geriatrischen Versorgung eröffnen.“

In den knapp zwei Stunden konnten viele Themen wie Ausbildung, Krankenhaushygiene, Mitarbeitergewinnung und Zukunftsinnovationen nur am Rande erörtert werden. Ganz besonderes Interesse fand das von Klinikleiter und stv. Geschäftsführer Peter Pfaffenberger kurz skizzierte Modell der sektorenübergreifenden Versorgung geriatrischer Patienten im ländlichen Raum.

Die Ministerin betonte, dass die nur angerissen Themen auf anderer Ebene weiter zeitnah besprochen werden müssen. Hierzu wurden konkrete Gesprächstermine mit Herrn Referatsleiter Zaske verabredet.



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